Glück ist nichts für schwache Nerven – Theresia Graw *Rezension*

Juhuu ich habe lange Wochenende und somit konnte ich euch direkt noch von einem Sommer Lese Highlight schreiben. Das ich noch reichlich Wäsche falten muss, habe ich einfach mal verdrängt. Die läuft ja nicht weg und somit ist sie gleich auch noch da. Hatte ich schon erwähnt was für tolles Wetter wir hier gerade in Schleswig Holstein haben und das ich gleich die Wäsche weiter ignorieren werde und mich mit einer Eisschokolade auf die Terrasse setzen werde zum lesen? Für die Eisschokolade ist übrigens Genovefa Adams verantwortlich, sie hat nämlich gerade so lecker Bilder auf Facebook gepostet.

Autor Theresia Graw
Titel Glück ist nichts für schwache Nerven
Verlag Blanvalet Verlag
Seitenanzahl 448 Seiten
Preis Taschenbuch 9,99 Euro, eBook 8,99 Euro

Autor
Geboren 1964 in Oberhausen zog es mich nach meinem Abitur südwärts: Ich habe Germanistik und Kommunikationswissenschaften studiert – zuerst in Bonn, später in München. Während meines Studiums arbeitete ich als freie Reporterin bei einem privaten Münchener Radiosender, später als Redakteurin bei verschiedenen Sendern in Bayern und Nordrhein-Westfalen. In den 90er Jahren habe ich mehrere Kinderbücher veröffentlicht. Seit 1997 bin ich Redakteurin und Moderatorin beim Bayerischen Rundfunk. Ich habe zwei erwachsene Kinder und lebe in München.
Quelle Theresia Graw
Auf der Seite der Autorin könnt ihr auch noch ein Interview mit ihr lesen.

9783442383252_CoverKurzbeschreibung
Valentina ist zornig. Ihre Scheidung ist drei Tage und siebeneinhalb Stunden alt, ihre neue Kollegin hatte den kürzeren Rock an und hat ihre Beförderung eingesackt, und anstatt ihr beizustehen, ist ihre beste Freundin in den Flitterwochen auf Mauritius, und ihre Hippiemutter kämpft in Brasilien gegen die Abholzung des Urwalds. Doch dann fällt Valentina durch Zufall ein Hinweis auf ihren unbekannten Vater in die Hände. Als sich ihr die Chance bietet, sich inkognito in seinen Haushalt einzuschleichen, ergreift sie diese – und erfährt, dass das Glück manchmal seltsame Wege geht und Venedig immer eine Reise wert ist …

Inhalt
Valentina hat das Gefühl das sich alles gegen sie verschworen hat. Erst die Scheidung, dann gibt es nicht einmal eine Beförderung im Job und es ist niemand da bei dem sie sich mal ausweinen kann. Ihre beste Freundin ist in den Flitterwochen und genießt die Sonne auf Mauritius und ihre Mutter ist wieder für den Umweltschutz unterwegs. Und um dem ganzen noch eins drauf zu setzen bekommt sie vor lauter Kummer noch ein Tinnitus, der Arzt schreibt sie erst mal für 3 Wochen krank und diese Zeit will sie nutzen um Urlaub in Venedig zu machen. Doch zuvor muss sie für ihre Mutter noch ein Dokument aus der Wohnung holen, bei der Suche findet sie eine kleine Schachtel mit einem Brief, ein Zeitungsartikel und einer Krawatte. Valentina glaubt sie hat mit Hilfe dieser kleinen Schachtel ihren Vater gefunden, von dem sie bis jetzt nicht mal den Namen weiß. Auf den Weg nach Venedig macht sie einen Zwischenstop am Haus des Mannes den sie für ihren Vater hält und das Schicksal meint es gut mit ihr und sie arbeitet ab jetzt inkognito als Pflegerin bei ihrem Vater. Am Anfang war er sehr mürrisch und immer schlecht gelaunt, doch Valentina schafft es immer mehr ihn aus der Reserve zu locken und ihr Vater bekommt zusehends bessere Laune und das Interesse am Leben wird wieder geweckt. Ganz nebenbei lernt sie noch Felix kennen, von dem sie erst dachte es sei der Gärtner, muss dann aber kurz vor dem 75. Geburtstag des Vaters erschrocken feststellen, das es ihr Halbbruder ist. Und so nehmen die Dinge ihren Lauf.

Meine Meinung
Wer kennt solche Situationen nicht? Valentina bekommt mit einem Schlag die volle Breitseite des Lebens zu spüren und muss nun irgendwie das positive daraus ziehen. Das Buch ist mit reichlich Humor und Liebe gespickt, aber auch ein paar Verwirrungen haben ihren richtigen Platz bekommen. Das Thema an sich finde ich schon sehr ernst, besonders wenn man selber mal in der Situation gesteckt hat, das man wissen will von wem man eigentlich abstammt, aber das drum herum ist wahnsinnig liebe und humorvoll beschrieben. Was mich aber absolut begeistert hat ist die Tatsache das man auf den Vater im Rollstuhl so schön eingegangen ist. Venedig ist nicht nur zu Fuß super zu besuchen, es gibt einen tollen Einblick wie man mit einem Rollstuhl gut in Venedig zu Recht kommen kann und auf kaum ein Erlebnis dort verzichten muss.
Von mir gibt es für diese wahnsinnig tolle Story 5 von 5 Sternen, es lässt sich hervorragend an einem schönen sonnigen Tag bei einem Eiskaffee auf der Terrasse lesen, wobei ich gestehen muss, ich habe auch neben der Arbeit noch im Büro gelesen. Da kann man dann mal schnell nach Venedig abtauchen. Ich vergebe hier eine ganz große Leseempfehlung!!!

Bildrechte liegen beim Verlag!!!

Ich möchte diese Rezension dann auch direkt mal wieder für Daggis Challenge nutzen und erfülle Aufgabe 14 Lese ein Frauen oder Erotikroman.
Glück ist nichts für schwache Nerven ist auf jeden Fall ein sehr gelungener Frauenroman.

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One Comment, RSS

  1. […] Meinung Ich hatte 2015 bereits ein Buch von Theresia Graw gelesen, Glück ist nichts für schwache Nerven, und war da schon überzeugt von dem Schreibstil. Auch bei diesem Buch muss ich sagen, mir gefällt […]

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