Katja Millay – Irgendwann für immer *Rezension*

Gerade erst habe ich das Buch angefangen und nun ist es auch leider schon wieder beendet. Obwohl ich den Samstag genutzt habe neue Regale zu besorgen, sie aufzubauen und meine Bücherei umräumen, konnte ich das Buch nicht lange liegen lassen. Kein Wunder, das es nun schon wieder beendet ist und ich nun ein neues raus suchen muss.

Autor Katja Millay
Titel Irgendwann für immer
Verlag Arena Verlag
Seitenanzahl 496 Seiten
Preis Hardcover 17,99 €

Autor
Katja Millay wuchs in Florida auf und studierte Film- und Fernsehproduktion an der New York University. Sie arbeitet als Produzentin fürs Fernsehen und unterrichtet Drehbuchschreiben und Filmwissenschaften. „Irgendwann für immer“ ist ihr Debütroman.
Quelle Arena Verlag

978-3-401-06997-5Kurzbeschreibung
In Nastyas Leben gibt es ein Davor und Danach. Seit dem Danach hat sie mit niemandem mehr ein Wort gesprochen – seit einem Jahr nicht mehr.
Bis sie Josh begegnet.
In Joshs Leben fehlt es an vielem, aber er hat sich damit abgefunden. Seitdem bleibt er für sich und ist ganz sicher nicht auf der Suche nach der großen Liebe.
Bis er Nastya begegnet.
Von da an ist für die beiden nichts mehr, wie es vorher war. Und damit beginnt die außergewöhnliche Liebesgeschichte von Nastya und Josh.

Inhalt
Nastya lebt bei ihrer Tante Margot, weil sie es zu Hause bei ihren Eltern und ihrem Bruder nicht mehr aushält. Alle wollen sie therapieren und wünschen sich nur das es ihr wieder besser geht, doch Nastya schweigt weiter.
Sie wechselt die Schule und beginnt ihr neues Leben mit einem neuen Aussehen. Sie kleidet sich nur noch schwarz, trägt zu viel Schminke und redet mit niemanden. Nur wenn es nicht anders geht, kommuniziert sie mit kleinen schriftlichen Notizen. In der Schule wird sie zu erst gar nicht wirklich wahr genommen, nur ein Mitschüler der als Weiberheld bekannt ist nimmt von ihr Kenntnis und baggert sie an, der Erfolg bleibt aber aus. Doch im laufe der Zeit entwickelt sich eine Freundschaft zwischen Nastya und Drew, sie akzeptieren sich so wie sie sind.
Dann lernt Nasyta Josh kennen. Er hat ebenfalls eine schlimme Vergangenheit zu bewältigen. Als er 8 Jahre alt war sterben Mutter und Schwester bei einem Unfall, bald danach stirbt der Vater und dann stirbt auch noch die Großmutter. Lange Zeit ist er mit seinem Großvater alleine, bis auch der in einem Hospiz stirbt. Alle die er geliebt hat sind gestorben und so hat er für sich selber beschlossen niemanden mehr in sein Leben zu lassen und niemanden Gefühle entgegen zu bringen.
Doch da hat Josh nicht mit Nastya gerechnet. Sie ist zwar immer noch Stumm, doch hartnäckig und besucht ihn immer wieder in seiner Garage, wo er die meiste Freizeit verbringt.

Zum Buch
Das Buch ist schön aus der Sicht von Nastya und Josh geschrieben, wie immer finde ich das richtig toll und es hat Spaß gemacht, das Buch zu lesen.
Bei Josh konnte man gut erkennen wie sehr es ihm zu schaffen macht das alle, die er geliebt hat bereits verstorben sind und er sich in gewisser weise verbietet sich in Nastya zu verlieben. Auch wie dann nach und nach der Schutzwall bröckelt und er sich immer mehr an sie gewöhnt ist gut zu erkennen.
Nastya dagegen gibt nicht sofort alles preis, man erfährt erst recht spät was ihr wirklich zugestoßen ist und wie sie unter den folgen leidet. Wie schwer es ihr in manchen Situationen fällt wirklich zu schweigen obwohl sie lieber was sagen möchte, aber sie bleibt eisern und schweigt. Doch bei Josh fängt sie wieder an zu reden, sie findet in ihm einen Verbündeten, auch wenn sie ihm nichts von ihrer Vergangenheit erzählt.
Die Hauptprotagonisten sind wirklich sehr gute beschrieben und man fühlt wirklich mit ihnen mit. Ich hätte zu gerne zwischendurch mal der Nastya vor ihr Schienbein getreten um ihr zu sagen wie doof sie sich gerade anstellt, aber am Ende des Buches kann man manches besser verstehen, vor allem aber ihr handeln und ihr schweigen. Auch die anderen Personen die immer wieder eine Rolle spielen sind gut beschrieben und man kann sich die Personen bildlich vorstellen.

Meine Meinung
Katja Millay hat mich mit ihrem Buch direkt in Bann gezogen und ich bin wirklich etwas traurig gewesen, nachdem ich das Buch zugeschlagen habe. Aber die Story gibt einen auch mal einen Seitenhieb und regt zum Nachdenken an. Man sollte wirklich nicht alles als selbstverständlich hinnehmen und wirklich Dankbar sein für das was man hat und besonders dafür das man lebt.
Von mir gibt es für diesen Debütroman 5 von 5 Sternen. Ich bin begeistert und hoffe es gibt noch weitere Bücher von Katja Millay.

Bildrechte liegen beim Verlag!!!

Diese Rezension nutze ich dann auch direkt mal wieder für Daggis Challenge und erfülle Aufgabe 41 Lese den Debütroman eines Autoren / einer Autorin.

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