Eric Berg – Das Küstengrab *Rezension*

Ich glaube, so langsam sollte ich wirklich mal aufhören immer neue Bücher von mir noch unbekannten Autoren zu lesen. Ich finde immer mehr Bücher die mir gefallen und es folgen noch weitere Bücher von dem Autor oder es gab schon welche davor und die muss ich ja dann auch noch lesen. Wobei ich so langsam nicht mehr weiß, wann ich das alles lesen will, ich werde ja auch keine 500 Jahre alt. Aber ich kann sie mir ja dennoch mit auf meinen Wunschzettel schreiben, vielleicht ergibt sich ja doch noch die ein oder andere Stunde in der ich mehr lesen kann. Zum Beispiel im Sommer auf der Terrasse, wenn der Garten fertig ist und meine bessere Hälfte auf dem Wasser ist.

Aber nun will ich euch meine letzte Lektüre aber erstmal näher Vorstellen.

Autor Eric Berg
Titel Das Küstengrab
Verlag Limes/ Random House
Seitenanzahl 416 Seiten
Preis Paperback 14,99€, eBook 11,99€ und das Hörbuch 9,95€

Autor
Seit Jahren zählt Eric Berg zu den erfolgreichsten deutschen Autoren. Mit Das Nebelhaus verwirklicht er einen langgehegten schriftstellerischen Traum: das Schreiben eines Kriminalromans. Vor der stimmungsvollen Kulisse der sturmumtosten Ostseeinsel Hiddensee entfaltet Eric Berg eine spannungsgeladene Geschichte, die den Leser mitten hinein führt in die Abgründe menschlichen Handelns.
Quelle Verlagsgruppe Random House

Eric BergKurzbeschreibung
Eine abgelegene Insel.
Eine verschworene Gemeinschaft. Eine alte Schuld, die sie verbindet

Zum ersten Mal nach 23 Jahren kehrte Lea in ihr winziges Heimatdorf auf der Insel Poel zurück. Doch sie kann sich an jene zwei Tage im Mai nicht erinnern – denn sie endeten in einem schrecklichen Unglück. Bei dem rätselhaften Unfall kam ihre Schwester ums Leben, Lea selbst wurde schwer verletzt und leidet seither an Amnesie. Vier Monate später will sie endlich herausfinden, was sie damals auf die Insel führte und wie es zu dem Unfall kommen konnte. Dabei ist sie auf die Hilfe ihrer alten Freunde angewiesen – doch deren Berichte widersprechen sich. Sie scheinen ein Geheimnis vor Lea zu verbergen, das weit in ihre gemeinsame Vergangenheit reicht …

Inhalt
Lea leidet nach einem Unfall, bei dem ihre Schwester ums Leben gekommen ist, an Amnesie. Sie will aber wissen wer sie eigentlich ist und warum sie zurück nach Poel gekommen ist und wie es zu dem Unfall gekommen ist. Sie erwartet sich von ihrer alten Clique Hilfe, doch bei ihren Jugendfreunden stößt sie nicht nur auf Begeisterung. Sie muss immer öfter fest stellen das ihre früheren Freunde heute nicht mehr das sind, was sie mal waren. Im laufe der Zeit hat sie aber immer öfter kleine „Fotos“ vor Augen was in der Zeit vor dem Unfall passiert ist, auch wenn sie die Bilder nicht deuten kann.
Nachdem sie immer häufiger mit ihren alten Freunden zu tun hat, werden immer wieder neue Fragen aufgeworfen und es scheint niemand eine Antwort für sie zu haben.

Zum Buch
Das Buch ist eigentlich in 2 Zeiten geschrieben, aber man bekommt einen Einblick in 3 verschiedene Zeitstränge und aus der Sicht von 2 Personen. Die Gegenwart ist im September 2013 und aus Leas Sicht geschrieben, man erlebt gut wie sie mit der Amnesie versucht umzugehen und was sie alles beschäftigt. Auch wie sie ihre ehemalige Clique auf Poel nach 23 Jahren neu kennen lernt und heraus finden muss das nicht alles nur gut ist und jeder der Personen ein Problem mit sich bringt.
Die andere Zeit ist im Mai 2013 da erfährt man von Sabina, Leas Schwester, warum sie auf der Insel ist, was sie dort alles erlebt und wie sie die Clique und Inselbewohner sieht.
In beiden Zeitsträngen gibt es dann immer noch den Rückblick in die Kindheit und Jugendzeit der beiden Schwestern, was manches in der Gegenwart erklärt und beschreibt warum manche Freunde von Lea sich so verhalten, wie sie es tuen.

Meine Meinung
Ich fand das Buch jetzt eigentlich gar nicht so schlecht, die Story war interessant und dadurch das alles an der Ostsee statt gefunden hat, habe ich mich auf das Lesen gefreut. Für mich persönlich waren es nur zu Anfang etwas viele Charaktere die eine Rolle spielen und ich habe mir ein bisschen schwer damit getan die Verbindungen zu behalten, aber nach ein paar Kapiteln war das dann auch nicht mehr so tragisch. Was mich ein wenig gestört hat waren die Handlungen im mittleren Teil des Buches. Es gab nämlich nicht so viel, es wurde alles ins Ende gepackt und da kam es dann geballt
und etwas „chaotisch“.
Ich gebe dem Buch 3 von 5 Sternen. Meine Kritik hindert mich aber nicht daran, das ich mir Das Nebelhaus von Eric Berg auf meinen Wunschzettel packe.

Bildrechte liegen beim Verlag!!!

Und zeitgleich nutze ich diese Rezension für Daggis Challenge und habe so Aufgabe 11 Lese ein Krimi oder Thriller erfüllt!

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4 Comments, RSS

  1. Daggi 12. Januar 2015 @ 09:31

    Das Küstengrab hatte mir total gut gefallen 😉 und Das Nebelhaus liegt auch schon auf meinem SuB.

    LG
    Daggi

    • Danny 12. Januar 2015 @ 09:31

      Das Nebelhaus werde ich mir auch noch zu gemüte führen.
      Das hat auch insgesammt bessere Bewertungen bei Amazon und Co bekommen.

  2. Sabienes 12. Januar 2015 @ 09:31

    Ich finde es immer wieder interessant, etwas über Menschen mit Amnesie zu lesen. Denn dies ist eines der noch nicht ganz erforschten Gebiete in der Medizin. Allerdings weiß ich auch, welches Leid die Betroffenen durchleben müssen.
    Auch wenn das Buch bei dir nicht die volle Punktzahl erreicht, werde ich es auch auf meine Wunschliste setzen.
    LG
    Sabienes

    • Danny 12. Januar 2015 @ 09:31

      Das Buch ist nicht schlecht, mir persönlich waren es nur zu viele Personen rund herum. Etwas weniger und ein bisschen genauer beschrieben und es hätte besser gepasst!

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