Der Wahnsinn, den man Liebe nennt – Clara Römer *Rezension*

Ich hatte ja bereits die Tage angekündigt, das ich noch ein paar Rezensionen schreiben will und damit muss ich jetzt endlich mal anfangen. Ab morgen ist nämlich mein Urlaub vorbei und ich muss dann erstmal wieder 7 Nächte arbeiten und dann habe ich nicht mehr so wahnsinnig viel Zeit neben dem Arbeiten, schlafen und der Familie und Haushalt. Wenn man Vollzeit arbeiten geht, ist es nicht immer so leicht alles unter ein Hut zu bekommen, aber ich bin auf einem guten Weg, besonders wo ich nun nicht mehr auf die öffentlichen angewiesen bin, sondern mit Auto fahren kann.

Autor Clara Römer
Titel Der Wahnsinn, den man Liebe nennt
Verlag Diana Verlag
Seitenanzahl 320 Seiten
Preis Taschenbuch 9,99 Euro, eBook 8,99 Euro

Autor
Clara Römer hat Germanistik studiert und als Redakteurin gearbeitet, bevor sie mit dem Schreiben begann. Sie mag Familiengeschichten mit und ohne Happy End, geht gern ins Museum, weiß, wie wichtig Freundinnen im Leben sein können, und hat ein ausgesprochenes Faible für große und kleine Katzen. Sie lebt mit ihrem Mann in München.
Quelle Amazon

Kurzbeschreibung
9783453358799_CoverEin Spediteur ruft bei Susa Bergmann an und will einen Kühlschrank abliefern. Der Name ihres Mannes steht auf dem Auftrag – allerdings mit einer falschen Adresse. Als sie nachfragt, hat Wolf eine einfache Erklärung, doch bald tauchen weitere Ungereimtheiten auf. Susa fährt zu der Adresse, eine junge Frau öffnet die Tür. In der Küche: der Kühlschrank. Auf der Kommode: Kinderfotos von Josie, dem Mädchen aus der Nachbarschaft, das ihrem Mann so ähnelt und den Namen seiner Großmutter trägt. Alle Puzzleteile passen zusammen, und Susas Welt zerbricht …

Meine Meinung
Wie muss es wohl sein, wenn man einen Anruf von einer Spedition bekommt und die einen Kühlschrank für den Mann liefern wollen, man selber aber nichts davon weiß? Da ihr Mann aber auf Geschäftsreise ist, fragt Susa erstmal den Geschäftspartner ihres Mannes, der aber nur merkwürdige Ausreden für sie parat hat. Also schaut sie selber wer bei der angegebenen Adresse wohnt. Eine junge Frau mit einem 5 jährigen Kind, ein Kind das ihrem Mann wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Für Susa bricht eine Welt zusammen als sie erfahren muss, das ihr Mann bereits seit Jahren eine zweite Familie hat.
Die Autorin hat diese Story so verdammt gut aufgebaut, das man wirklich meinen könnte, es ist der Nachbarin passiert. Man selber will ja nie in so eine Lage geraten. Die Charaktere wurden perfekt beschrieben, Susa war mir direkt sympathisch und hat sich schnell wieder gefangen nachdem sie erfahren hat was für ein *piiiep* Mann ihr Ehemann Wolf ist, Wolf persönlich habe ich von Anfang an nicht leiden können, so ein egoistisches Ekelpaket. Wie konnte Susa sich nur auf so einen Mann einlassen? Aber auch die Charaktere die am Rande eine Rolle spielen sind wunderbar beschrieben. Susa hat ja nicht nur mit dem Vertrauensbruch durch Wolf zu tun, sie hat auch noch Dinge erfahren, die sie sehr überrascht haben und die sie aufarbeiten will. Die ganzen Gefühle und ihre Unsicherheit wurden einfach perfekt beschrieben. Wenn man selber aus einer etwas verwirrenden Familie kommt, weiß man, das solche Gefühle nicht immer leicht in Worte zu fassen sind, aber die Autorin hat es perfekt gemeistert und ich hatte wirklich Spaß das Buch zu lesen.
Ich kann dem Buch nur 5 von 5 Sternen verpassen, alles andere wäre nicht gerechtfertigt.

Diese Rezension wird dann auch mal wieder für Daggis Challenge genutzt. Aufgabe 16 Lese einen Frauen oder Erotik Roman. Das Buch fällt auf jeden Fall in die Rubrik Frauen Roman und somit kann ich endlich mal wieder eine Aufgabe als erledigt anstreichen.

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