Nr. 13 von Laura Wulff und meine Meinung dazu

Ich glaube in diesem Monat läuft es wieder ein bisschen besser mit dem lesen, aber muss es auch. Ich habe hier noch ein paar Bücher die ich vor dem Umzug lesen will und auch schnell lesen muss um eine Rezension zu schreiben, aber das werdet ihr noch die Tage alles hier zu lesen bekommen.
Auf jeden Fall habe ich nun ein Buch von Laura Wulff gelesen und wie immer nutze ich mein Fazit für Daggis Challenge, irgendwie wollen die 48 Aufgaben ja erfüllt werden.

37. Lese ein Buch mit einen Protagonisten (männlich oder weiblich), dessen Vorname mit dem gleichen Buchstaben beginnt, wie Dein eigener Vorname.
Da Nr 13 von Laura Wulff von dem Rollstuhlfahrer Daniel Zucker handelt, kann ich das Buch auch ohne weiteres für die Aufgabe nutzen. Danielle ist die weibliche Form von Daniel und kommt aus Frankreich, aber ich habe keinen Schimmer was es mit dem Namen auf sich hat, ich weiß nur das er nervig und ätzend ist, aber ich konnte mir meinen Namen leider nicht aussuchen.

Klappentext
nr 13

„Er trug die Kutte eines Mönchs …“, so beschreibt die verwirrte alte Frau den Mörder, den sie in der gegenüberliegenden Wohneinrichtung für rehabilitierte Sexualstraftäter beobachtet haben will. Einzig mit dieser Aussage kann der Kölner Kriminalkommissar Daniel Zucker – nach einem Unfall, der ihn an den Rollstuhl fesselte, wieder frisch im Dienst – jedoch nicht anfangen zu Ermitteln, ohne einen Eklat zu verursachen. Als Zeichnerin zu dem Fall hinzugezogen, stößt seine Frau Marie auf Hinweise, die ihren Chef in Verbindung mit den Straftätern bringen. Währenddessen beschließt Maries Cousin Ben, um Daniel zu helfen und seine eigenen Dämonen zu besiegen, das Vertrauen der Bewohner zu gewinnen. Wird es ihm gelingen, etwas über den Mord zu erfahren, ohne sich selbst in Lebensgefahr zu bringen?

Nachdem ich in Leiden sollst du von Laura Wulff schon Marie und Daniel Zucker kennen lernen konnte, den Hintergrund seiner Querschnittslähmung und seinen Kampf miterleben konnte wie er wieder ins normale Leben findet, war ich schon gespannt wie es hier mit Daniel Zucker weiter geht.
In Hausnummer 13 leben entlassene Pädophile, dort haben sie sich eine WG zusammen gestellt, was den Anwohnern dort natürlich gar nicht passt, wer möchte schon in der Nähe seiner Kinder solche Menschen leben haben, auch wenn sie eine 2. Chance verdient haben.
Im Haus gegenüber lebt eine Frau die schon mit der Demenz zu kämpfen hat und von ihrer Tochter mit Tabletten ruhig gestellt wird, aber dennoch einen Mord in Nr. 13 gesehen haben will. Daniel Zucker, der mit seinem Rollstuhl noch immer ein bisschen zu kämpfen hat, nimmt sich die Frau vor und verhört sie, was im ersten Augenblick wie ein Hirngespinst der alten Frau aussieht lässt Daniel aber nicht mehr los und er geht der Sache weiter nach.
Marie und Daniel haben aber neben der ganzen Arbeit auch noch ihre Ehe die gerettet werden muss, das Thema Kinder ist auf einmal ein Thema, was wohl daran liegt das in den Medien von einem toten Jungen berichtet wird. Sie entfernen sich immer weiter voneinander, aber ich kann hier schon verraten, es wird keine Trennung geben, aber der Weg zu dieser Entscheidung ist nicht immer leicht.
Die Ermittlungen in Haus Nr 13 nehmen ihren lauf und Maries Cousin Benjamin bringt sich in Gefahr und lernt sich besser kennen.

Das Buch ist wieder super geschrieben und ich finde die Art wie Laura Wulff den Kommissar im Rollstuhl immer mit in die Ermittlungen bringt einfach toll. Es werden die normalen Probleme von Rollstuhlfahrern angesprochen, schwer zugängliche Tatorte, Schnee auf den Strassen die dafür sorgen das Daniel nur schwer mit seinem Rollstuhl vorwärts kommt und dann noch die Hilflosigkeit von Daniel weil er mit seiner „Krüppel Harley“ seinen Kollegen nicht zu Hilfe kommen kann. Das Wort Krüppel Harley kommt übrigens nicht von mir, das wurde immer wieder von Daniel in den Büchern benutzt. Er findet immer wieder neue Begriffe für seien fahrbaren Untersatz.
Man braucht wirklich zwischendurch ein paar starke Nerven um das Buch zu lesen und man sollte sich auf keinen Fall vorstellen das die dort beschriebenen Handlungen wirklich an einem Kind passieren, sonst bekommt man es mit der Wut zu tun und explodiert im schlimmsten Fall oder bekommt einen Heulkrampf. Aber ich finde es richtig das auch ein so schwer wiegendes Thema in Büchern behandelt wird und nicht totgeschwiegen wird.

Ich empfehle das Buch ohne Einschränkungen und habe mich schon gefreut zu lesen das Laura Wulff bereits am nächsten Buch mit Daniel Zucker am schreiben ist, was dann auch auf jeden Fall von mir gelesen wird.

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