Herz oder Vernunft? – Emma S. Rose *Rezension*

Als erstes möchte ich noch alles ein gutes neues Jahr wünschen. Nachdem ich jetzt ein paar wirklich stressige und aufregende Wochen hinter mir habe, hoffe ich, das nun endlich wieder etwas ruhe in den Alltag kommt und es besser wird. Das Jahr hat mal eben mit einem Mageninfekt geendet und dem Wechsel des Arbeitgebers. Ich hätte zwar noch in dem Heim weiter als Nachtwache arbeiten können, aber manchmal muss man Dinge beenden und etwas neues Anfangen. Und genau das habe ich jetzt auch getan. Noch ist alles sehr neu und aufregend. Man kennt die Kollegen noch nicht, die Bewohner nicht und vor allen kennt man die Abläufe noch nicht und muss sich vieles merken und neu angewöhnen. Aber ich hatte wenigstens Zeit zum Lesen und deswegen gibt es nun auch erstmal wieder ein paar Rezensionen.

Titel Herz oder Vernunft?
Autor Emma S. Rose
Verlag CreateSpace Independent Publishing Platform
Seitenanzahl 332 Seiten
Preis Taschenbuch 9,99 Euro, eBook 3,99 Euro

Autor

Geboren und aufgewachsen ist Emma S. Rose im schönen Ostwestfalen. Im Mai 2014 verwirklichte sie ihren langgehegten Traum und veröffentlichte ihren Debütroman „Lina – Hoffnung auf Leben“. Seitdem schreibt sie fleißig an neuen Werken.
Sie hat einen Master in Sozialer Arbeit gemacht und auch in dem Bereich gearbeitet, hat sich mittlerweile aber beruflich umorientiert und studiert Deutschsprachige Literatur und Medienwissenschaften. Neben dem Schreiben ist sie im Korrektorat/Lektorat tätig.
Sie lebt mit ihrem Mann im schönen Paderborn.

Quelle: Amazon

Kurzbeschreibung

Wie viel kann die Liebe ertragen, ehe sie zerbricht?
Auf den ersten Blick scheint Laura ein tolles Leben zu führen. Sie ist verheiratet mit einem Mann, der nicht nur gut aussieht, sondern auch noch erfolgreich ist, hat einen Job, der sie erfüllt, und einen großen Freundeskreis. Alles könnte gut sein – doch der Schein trügt. Hinter Simons charismatischer Fassade befinden sich schwarze Löcher, die größer werden, je länger die beiden zusammen sind. Wut wird zu seinem ständigen Begleiter, und er überschreitet jede Grenze, um seine Frau zu erniedrigen. Immer und immer wieder verzeiht sie ihm. Die Angst, plötzlich vor dem Nichts zu stehen und ihr verzweifelter Glaube an das Gute in Simon hindern sie daran, Konsequenzen zu ziehen. Erst als Ben in ihr Leben tritt, scheint es jemanden zu geben, dem sie sich öffnen kann. Doch der neue Mann ist ein Dorn in Simons Auge. Als es dann auch noch zu einem erschütternden Zwischenfall kommt, spitzt sich die Situation zu. Laura beginnt, ihre Gefühle zu hinterfragen. Doch ist es dafür bereits zu spät?

Meine Meinung
Ich weiß gerade gar nicht so genau wo ich anfangen soll. Das ist mein zweites Buch der Autorin und ich mag den Schreibstil absolut. Schon bei dem Sammelband zu Lina ( Debütroman der Autorin) war ich begeistert und absolut angetan von der Autorin. Wie gesagt der Schreibstil ist toll, die Charaktere sind so schön normal und das Thema um das es geht, kann uns selber passieren oder der nette Dame, aus der Nachbarschaft.
Es geht in der Story um die Ehe von Laura und Simon. Nach außen ein glückliches und harmonisches Ehepaar mit einem nahezu perfekten Leben. Doch wie auch im wahren Leben, man kann den Leuten nur vor den Kopf schauen und nicht sehen was hinter der verschlossenen Tür passiert. Laura ist immer darauf bedacht alles richtig zu machen für Simon, doch irgendwas ist immer wieder so das Simon die Hand gegen Laura erhebt. Gewalt in der Ehe ist ein sehr brisantes Thema und aus eigener Erfahrung, weiß ich, das man sich zunächst nicht traut mit jemanden zu reden und die Schuld immer bei sich selber sucht. So hat es auch Laura getan, sie hat die Schuld bei sich gesucht und immer wieder neue Entschuldigungen für Simon gesucht.
Dann gibt es noch Claudia und Ben, ein Geschwisterpaar was zu der Clique gehört, mit denen Laura und Simon sich immer mal wieder treffen. Ben merkt nach dem kennen lernen direkt das mit Laura etwas nicht stimmt. Mal ist sie fröhlich und offen und dann kommen wieder Momente in denen sie still und verschlossen ist. Aber auch Laura findet gefallen an Ben, er ist ein sympathischer junger Mann der in ihr irgendwas bewegt das sie sich ihm öffnet. Und so kommt es auch, das Laura nach einem erneuten „Zwischenfall“ von Simon zu Ben flüchtet und ihm das Herz ausschüttet.
Das Buch ist so realistisch geschrieben, man meint das man die Erfahrungen einer jungen Frau liest und nicht einen Roman. Das Thema ist wirklich sehr heikel und wird bestimmt von den meisten Frauen denen das passiert tot geschwiegen, aber mit dem Buch wird gezeigt, das man solche Übergriffe auf keinen Fall tot schweigen sollte, sondern sich jemanden suchen muss dem man vertraut und auch das man sich Hilfe holen muss. Egal ob durch vertraute Personen oder durch die Polizei oder Hilfestellen für misshandelte Frauen. Zum Glück gibt es ja sowas inzwischen ohne Probleme überall zu finden.
Ich muss diesem Buch einfach 5 von 5 Sternen geben, einfach weil die Story sehr gelungen ist, ich den Schreibstil mag, die Charaktere und Situationen gut beschrieben wurden und weil es ein Thema ist, was nicht verschwiegen werden sollte.

Aber ich möchte euch auch noch etwas von der Autorenseite hier zeigen. Eine Aussage die Emma dort gepostet hat und der mich direkt überzeugt hat und mir aus dem Herzen spricht.

Wenn ich eines im vergangenen Jahr gelernt habe, dann ist es: Man muss glücklich sein in seinem Leben. Und erst, wenn man seinen richtigen Weg gefunden hat, kann man dies wirklich sein.

Ich kann nur appellieren: Versucht, eure Träume zu verwirklichen. Sie machen euch glücklich – nicht das, was man euch vorschreibt. Ich habe den Sprung ins Ungewisse gewagt – und ich bereue es nicht!

 

Bildrechte liegen beim Verlag oder der Autorin!!!

Und da ich auch in diesem Jahr versuche die ein oder andere Aufgabe bei Daggis Challenge zu erfüllen, nutze ich diese Rezension für Daggis Lesechallenge 2017 und erfülle damit als erstes die Aufgabe 25. ein Buch eines Autors, dem / der Du Dich regional verbunden fühlst (den Begriff regional darfst Du selbst auslegen) Emma S. Rose lebt in meiner alten Heimatstadt und von daher fühle ich mich ihr schon in gewisser Weise Reginal verbunden.

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