Der Zorn des Lammes und meine Meinung

Ich habe mir jetzt nach meiner kleinen Schnulze wieder ein spannendes Buch zu Gemüte geführt. Ausgeschrieben ist es als Thriller und ich muss sagen, es hatte wirklich was. Obwohl ich doch ein bisschen mehr erwartet habe, was aber nicht heißt das ich es doof fand.
Aber ist auch egal, ich habe es gerne gelesen und mir tut es nicht um die Zeit leid die ich dafür benötigt habe.

Es geht um Der Zorn des Lammes von Johannes Groschupf.
Klappentext

Zorn des Lammes Jazz und Milan. Zwei junge Menschen in Berlin. Zwei Geschichten. Zwei Perspektiven. Die eigentlich nichts miteinander zu tun haben. Jazz kennt Milan, den etwas seltsamen Tellerwäscher aus der Kantine des Tagesspiegel, nur ganz flüchtig. Doch für Milan ist Jazz alles. »In jeder Nacht sitze ich hier und schreibe an sie. An sie, deren Namen ich nicht einmal kenne. Du bist schön wie der Mond.« Milan ist besessen von Jazz und schleicht sich nach und nach in ihr Leben ….

Jazz ist 18 und will aus dem Elternhaus weg. Sie geht nach Berlin und lebt dort mit Dascha in einer WG, sie möchte durch diesen Schritt ihrer Vergangenheit weg laufen und vor allen ihren Eltern.
Als Jazz, oder Jasmin, wie sie richtig heißt, 8 Jahre alt war ist ihr Bruder Vincent in der Elbe ertrunken und sie konnte ihm nicht helfen. „Du hast ein schwaches Herz, du konntest nichts machen!“ Das ist immer wieder die Argumentation ihrer Eltern, aber indirekt lassen sie Jazz doch immer wieder spüren das sie was hätte tun können.
In Berlin fängt sie als Praktikantin bei einer Tageszeitung an, um den Weg zu ihrer Arbeit besser kennen zu lernen fährt sie jeden Tag mit der gleichen Buslinie, holt sich an der letzten Station ein Kaffee beim Bäcker und fährt dann wieder zurück.
Irgendwann fällt ihr der 23 jährige Milan auf, der ebenfalls immer in der Linie mitfährt. Doch Milan hat Jazz schon längst entdeckt und redet sich ein, Jazz hätte ihn auch schon zur Kenntnis genommen, sei nur zu schüchtern. Er ist regelrecht phanatisch was Jazz angeht. Nur um in ihrer Nähe sein zu können fängt er in der Kantine der Tageszeitung an.
Und da nimmt die Geschichte dann ihren Lauf.

Ich fand in dem Buch besonders spannend das alles aus zwei verschiedenen Perspektiven geschrieben ist. Mal kann man alles durchs Jazz Augen sehen und dann mal wieder Milan. Es wurden Einblicke in die Gefühle gegeben und wie die andere Person ankommt bzw wahrgenommen wird. Das war für mich schon eine wirklich interessante Erfahrung.
Von mir aus darf es ruhig öfters Bücher in dem Schreibstil geben.
Das Buch an sich kann ich eigentlich weiter empfehlen und viel Spaß beim lesen wünschen. Ich bin mir sicher, das manch einer seine Sichtweise dadurch ändern wird.

Hiermit habe ich Aufgabe 18. Lese ein Buch, das in Deutschland spielt für Daggis Challenge erledigt!

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