Das Weihnachtsdorf – Petra Durst-Benning *Rezension*

So nun war ich wirklich lange genug faul und habe den Blog auch relativ lange vernachlässigt. Besonders was meine Rezensionen angeht, aber manchmal hat das reale Leben einfach Vorrang. Ich kann nicht immer nur in Büchern hängen und am Blog. Aber ich hatte jetzt doch wieder das ein oder andere Buch, was ich euch nicht vorenthalten will. Und weil wir gerade in der Adventszeit sind, möchte ich euch als erstes eines der weihnachtlichen Bücher vorstellen.

Autor Petra Durst-Benning
Titel Das Weihnachtsdorf
Verlag Blanvalet Verlag
Seitenanzahl 208 Seiten
Preis Taschenbuch 12,00 Euro, eBook 9,99 Euro

Autor

„Nur wer viel liest, kann auch gut schreiben“ – das ist meine tiefste Überzeugung. Ich hoffe sehr, dass sich meine Vielleserei für meine Leser auszahlt: In erster Linie möchte ich nämlich gut unterhalten. Meine Romane sollen spannend sein von der ersten bis zur letzten Seite, sie sollen wie ein Kurzurlaub vom Alltag sein. Einfach mal das eigene Drumherum vergessen, abtauchen in eine tolle Story, eintauchen in fremde Schicksale, sich selbst verlieren oder ganz neu entdecken? All das ist möglich mit einem typischen „Durst-Benning“.
Ich möchte mit jedem Buch einen neuen Hintergrund liefern, eine neue Seite des historischen Romans aufschlagen. Ganz gleich, ob es sich um meine „Glasbläsertrilogie“ handelt, um meine „Zarentöchter-Romane“ oder um „Solang die Welt noch schläft“ – mit jeder Story betrat ich Neuland. Das macht das Schreiben und Recherchieren unglaublich spannend für mich. Auf irgendwelche fahrenden Züge aufspringen – das können andere! Ich möchte lieber selbst die Dampflok sein!
Was mir wichtig ist: Ich möchte meine Erkenntnisse mit leichter Feder rüberbringen. Der Leser soll quasi zwischen den Zeilen etwas dazulernen, ohne geschulmeistert zu werden, denn das verabscheue ich persönlich beim Lesen sehr!
Allem Anschein nach treffe ich mit meinen Vorstellungen von einem guten Schmöker voll ins Schwarze. Denn all meine Bücher sind nach über fünfzehn Jahren auf dem Markt noch immer sehr gefragt, sei es nun mein Erstling „Die Silberdistel“ oder „Die Zuckerbäckerin“ oder „Das Blumenorakel“. Inzwischen ist jedes meiner Bücher sogar als E-Book erhältlich und wird in dieser Form ebenso begeistert gekauft. Und das ist in unserer schnelllebigen Buchbranche wirklich das größte Kompliment, das meine Leser mir machen können …
Un dafür, liebe Leser, danke ich Ihnen von Herzen!

Nun setze ich mich rasch wieder an meinen PC, damit ich für „Durst-Benning’schen Nachschub“ sorge. Die Ideen gehen mir nämlich so schnell nicht aus, Ihnen aber vielleicht der Lesestoff …

Ihre Petra Durst-Benning

Quelle: Amazon

Kurzbeschreibung

Es ist Anfang Dezember im malerischen Allgäu. Maierhofen liegt friedlich im Schnee, Kerzenlicht funkelt in den Häusern. Der Trubel des Sommers ist längst vorbei, das große Kräuter-der-Provinz-Festival nur noch eine schöne Erinnerung. Langweilig wird es im Genießerdorf jedoch lange nicht, denn der erste Weihnachtsmarkt steht bevor. Wenn es nach Werbefrau Greta geht, haben dort Plastik-Nikoläuse und billiger Glühwein nichts verloren. Wird es aber den Maierhofenern gelingen, das Wahre und Gute in den Winter hinüberzuretten? Therese freut sich auf Feiertage in trauter Zweisamkeit, doch jemand will ihre Pläne durchkreuzen. Und während es Christine vor ihrem ersten Fest alleine graut, werden Roswitha und Edy auf die Probe gestellt. Junges Liebesglück, neue Sehnsüchte und zerschlagene Hoffnungen brauen sich zusammen wie Winterstürme. Wie viele kleine Wunder braucht es für das große Glück?

Meine Meinung
Ich hatte ja bereits den ersten Band der Maierhofen Reihe, Kräuter der Provinz, gelesen und war total begeistert. Ein wirklich toller Roman, von daher stand für mich auch sehr schnell fest, das ich auch das Weihnachtsdorf lesen muss.
Therese ist dabei ihre Sammlung an Nikoläusen in der Gaststube zu verteilen, denn es ist die erste Dezember Woche. Nach den vielen positiven Veränderungen die das Dorf im Sommer erlebt hat, wollen die Bewohner von Maierhofen nun auch einen Weihnachtsmarkt veranstalten. Therese will über die Feiertage die Gastwirtschaft schliessen und die Zeit mit Sam alleine genießen. Auch Greta und Vincent wollen zusammen das Fest genießen, dazu gehört natürlich ein tolles Geschenk für den anderen. Aber auch Christine freut sich auf das Fest,zwar ohne Mann, aber dafür mit ihren beiden Töchtern. Rosi hat will mit ihrem veganen Freund Edy feiern.
Doch wie das immer so ist, wird überall geplant und es kommt doch ganz anders. Aber anders muss nicht schlechter sein. Die Maierhofener sind ein hilfsbereites und geselliges Völkchen und so kommt es wie es kommen muss.
Was mich besonders gefreut hat, war das ich direkt wieder in Maierhofen war. Ich wusste direkt wieder wer mit wem und was im ersten Band passiert ist, obwohl das nun doch schon ein bisschen her ist. Die Autorin hat einen so überzeugenden Schreibstil, das man sich direkt wieder in Maierhofen sieht und man mit allen Personen mitfiebert oder auch mit fühlt. Denn wie das immer so ist, man plant alles bis ins kleinste Detail und es kommt nur eine Kleinigkeit dazwischen und schon ist der Ablauf ein anderer. Aber wie das Buch so schön zeigt, muss das nicht schlecht sein. Man kann immer das beste aus der jeweiligen Situation raus holen, wenn man denn nur will und nicht an seinem Plan fest hält. Außerdem gibt es noch tolle Rezepte und Deko Ideen, was ich wirklich eine gute Idee finde.
Von mir gibt es klare 5 von 5 Sternen für diesen wunderbaren Roman der mich direkt in Weihnachtsfreude versetzt hat. Auch wenn man den ersten Band nicht gelesen hat, kann das Buch überzeugen. Ich freue mich jetzt auf jeden Fall schon auf Die Blütensammlerin die am 20. März 2017 erscheinen soll, denn dann geht es in Maierhofen weiter.

 

Bildrechte liegen beim Verlag!!!

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