Die Fliederinsel – Sylvia Lott *Rezension*

Nachdem ich ja den Blog aus Privaten Gründen und aus Mangel an Zeit ziemlich vernachlässigt habe, muss ich nun aber mal noch ein bisschen was nach holen und noch ein paar Rezensionen schreiben. Vor allem auch, weil ich ja bei der Challenge von Daggi nicht ganz hinten stehen will und noch ein paar Aufgaben erledigen will bis zum Jahresende. Und das Ende des Jahres ist gar nicht mehr so weit hin. Ich habe also noch reichlich zu tun, denn im nächsten Jahr werde ich noch weniger Zeit haben für den Blog.

Autor Sylvia Lott
Titel Die Fliederinsel
Verlag Blanvalet Taschenbuch Verlag
Seiten 544 Seiten
Preis Taschenbuch 9,99 Euro, eBook 8,99 Euro

Autor
Die freie Journalistin und Autorin Sylvia Lott ist gebürtige Ostfriesin. Sie schreibt für verschiedene Frauen-, Lifestyle- und Reisemagazine und veröffentlichte bei Blanvalet bereits die Romane »Die Rose von Darjeeling«, »Die Glücksbäckerin von Long Island«, »Die Lilie von Bela Vista« und »Die Inselfrauen«.

Kurzbeschreibung
Sie mussten fliehen, um ihr Leben zu retten. Doch das Kostbarste ließen sie zurück …
In ihrem Ferienhäuschen auf der idyllischen dänischen Insel Fünen entdeckt die Urlauberin Celia ein wunderschönes Fliedergemälde, das seit Jahrzehnten als verschollen galt. Ihre Vermieterin ist beim Anblick des Bildes tief bewegt und erzählt Celia die Geschichte ihrer Mutter, der jüdischen Malerin Ruth Liebermann.
Im Jahr 1938: Das frisch verheiratete Paar Ruth und Jakob Liebermann muss aus Berlin fliehen, auf Fünen finden die beiden im ehemaligen Sommerhaus von Ruths Familie Zuflucht. Trotz der schwierigen Situation erleben sie glückliche Jahre, Ruth kann mit ihrer Passion, dem Malen, sogar die Familie ernähren. Als sie erneut zur Flucht gezwungen sind, müssen Ruth und Jakob die folgenschwerste Entscheidung ihres Lebens treffen …

Meine Meinung
Nachdem ich bereist die Inselfrauen von Sylvia Lott gelesen habe, konnte ich nicht an der Fliederinsel vorbei gehen. Zumal ich ja auch ein kleiner Fliederfan bin und mich jedes Jahr aufs neue freue, wenn meine Fliederbüsche blühen und ganz neidisch bin auf die Leute, bei denen die Büsche schon richtig groß sind.
Die Autorin hat ihr Buch in zwei Zeitstränge eingeteilt. Der eine ist in der Gegenwart. Hier bekommt Celia, die alleine Urlaub auf Fünen macht, von ihrer Vermieterin Inga Olsen die Geschichte von Ruth Liebermann und ihrem Mann Jakob erzählt. Und das ist auch direkt der Sprung in den anderen Strang. Ruth Liebermanns Geschichte spielt im Jahr 1938. Ruth und Jakob, beide Juden, müssen aus Berlin flüchten, was eine anstrengende und nervenaufreibende Reise ist, sie landen dann auf Fünen, einer Dänischen Insel, auf der sie erstmal in Sicherheit sind. Doch auch dort gibt es nach geraumer Zeit Probleme und die beiden müssen sich entscheiden wohin die Zukunft geht.
Über den Inhalt des Buches möchte ich jetzt nichts weiter schreiben, denn jedes weitere Wort wäre einfach zu viel und ich würde den Inhalt verraten. Ich möchte nur noch anmerken, das es in dem Buch nicht nur alleine um eine Liebesgeschichte und der Fluch aus Berlin geht. Es gibt so viel mehr zu erfahren und nachdem ich das ein oder andere, was in dem Buch zu Worte kam im Netz nachgelesen habe, bin ich zu der Erkenntnis gekommen das man auch in guten Romanen noch viel geschichtliches lernen kann. Es ist immer wieder erschreckend, was die Menschen in den Kriegsjahren alles ertragen und erleben mussten. Da können wir wirklich dankbar sein, das wir unser gutes Leben haben.
Von mir gibt es für dieses wirklich sehr gelungene Buch, was mich von Anfang an direkt mitgerissen hat 5 von 5 Sternen.

Bildrechte liegen beim Verlag!!!

Diese Rezension nutze ich dann auch direkt mal für die Challenge von Daggi und erfülle Aufgabe 40 Lese ein Buch, das in Dänemark, Schweden, Norwegen oder Finnland spielt. Fünen gehört zu Dänemark und es spielt sich viel auf Fünen ab, von daher hoffe ich mal das die Aufgabe so erfüllt ist.

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